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Ein Unternehmen wirkt auf die Öffentlichkeit durch seine
Produkte, deren Gestalt und Qualität, sowie durch seinen
wirtschaftlichen Erfolg.
Von erheblicher Wirkung auf die Wertschätzung eines Unternehmens
ist das Verhalten gegenüber seinen Stakeholdern, also
den Kunden, den Mitarbeitern, den Geldgebern, den Lieferanten,
politischen Entscheidern und den Meinungsmultiplikatoren.
Ebenso entscheidend ist der Umgang eines Unternehmens mit
den Ressourcen und mit seiner Umwelt. Alle an einem Unternehmen
interessierte Gruppen nehmen direkt oder durch vielfältige
Kommunikationskanäle sein Verhalten war.
Es kommt also vor allem darauf an, wie und von wem das Verhalten
eines Unternehmens intern und extern kommuniziert wird. Die
entscheidende Frage ist, zu welcher Reputation eines Unternehmens
die Kommunikation führt.
Die Steuerung des Kommunikationskreislaufs
Die Steuerung des Kommunikationskreislaufs
(Grafik)
Situationsanalyse (Ausgangspunkt)
Bedarfsermittlung
Selektion und Budgetierung
Monitoring
Analyse
Situationsanalyse
Vom Kommunikationskreislauf zur
Kommunikationsspirale

Eine nachhaltig positive Reputation eines
Unternehmens wird durch eine gründliche Planung
und ein lückenloses Controlling des Kommunikationskreislaufs
erreicht und erhalten. Es muss klar sein, welche Inhalte
vermittelt, welche Ziele erreicht werden sollen, welche Mittel
zur Verfügung stehen, welche Maßnahmen
ergriffen werden und wie Veränderungen erfasst
werden können.
Grafik „Die Steuerug des Kommunikationskreislaufs“

Situationsanalyse
(Ausgangspunkt)
Zu Beginn muss eine Situationsanalyse erfolgen. Alles Wissen
über die Methoden, die bisher angewendet wurden, um über
die Reputation des Unternehmens zu erfassen, muss gesammelt
und systematisiert werden. Alle bisherigen Ergebnisse und
Bewertungen sind zusammenzutragen. Die Situation ist zu beschreiben.
Bedarfsermittlung, die Grundlage
des Issue Management
Auf der Grundlage des Wissens über Schwächen und
Stärken der Unternehmenskommunikation wird der Bedarf
an Kommunikationsinhalten
und –maßnahmen ermittelt. Die für alle
Maßnahmen wünschenswerte Ressourcen an Mitarbeiter
und Finanzen werden kalkuliert.

Selektion und Budgetierung
Den wünschenswerten Ressourcen werden die dem Unternehmen
möglichen Ressourcen gegenübergestellt. Es ist eine
Entscheidung über die Auswahl der vorrangigen und machbaren
Kommunikationsmaßnahmen zu treffen. Ein Maßnahmenkatalog
wird zusammengestellt und die Aufgaben und Geldmittel sind
zu verteilen. Dabei ist es wesentlich, dass keines der Segmente
des Kommunikationskreislaufs (Situationsanalyse, Bedarfsermittlung,
Selektion der Maßnahmen und Budgetierung, Monitoring,
Analyse) vernachlässigt wird. Fehlt ein Segment, ist
die Steuerung, das Controlling, lückenhaft. Es ist besser,
sich für einen kleineren, aber vollständigern Kreislauf
zu entscheiden. Es ist besser, sich für einen kleineren,
aber vollständigen Kreislauf zu entscheiden.

Monitoring
Die Wirkung der ergriffenen Maßnahmen ist durch entsprechendes
Monitoring zu erfassen. Monitoring umfasst alle Maßnahmen,
die dazu bei tragen, die Ergebnisse der gewählten Kommunikationsmaßnahmen
zu erfassen. Hier wird vor allem das Medien-Monitoring beachtet.

Analyse
Die Ergebnisse des Monitorings sind zu analysieren. Diese
Analysen, hier sind vor allem die Medien-Analysen gemeint,
sind ein wesentlicher Baustein für die Situationsanalyse.

Situationsanalyse
Um über die nächsten Maßnahmen zu entscheiden,
ist die Ausgangslage zu beurteilen. Hat man die gesetzten
Ziele erreicht, ist man ihnen nähergekommen? Was war
erfolgreich, was nicht? Kann man sich auf neue Maßnahmen
konzentrieren, kann man etwas vernachlässigen? Ein neuer
Zyklus ist zu definieren und zu budgetieren.

Vom Kommunikationskreislauf
zur Kommunikationsspirale
Die erfolgreiche Steuerung des Kommunikationskreislaufs soll
zu einer stetigen Kommunikation eines Unternehmens mit dem
Ziel einer wachsenden positiven Reputation bei seinen Stakeholdern
führen. Trifft diese Entwicklung ein, verlässt man
die ursprüngliche Ebene in eine positive Richtung. Aus
dem Kommunikationskreislauf wird eine positive Kommunikationsspirale.
Natürlich können falsche Maßnahmen zu einer
negativen Bewegung führen.

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